Boxweltmeisterschaft in Magdeburg, Sachsen-Anhalt

GETEC-Arena in Magdeburg

1. März 2014

Ex-Champion Arthur Abraham trat am Samstag in der GETEC-Arena Magdeburg gegen den Titelverteidiger Robert Stieglitz an.

Vor dem Kampf gab es am Freitag große Aufregung. Der Ex-Champion Arthur Abraham wog beim öffentlichen Wiegen 76,5 Kilogramm. Ein Boxer im Supermittelgewicht darf aber nur 76,2 Kilogramm wiegen. Erst beim 3. Versuch zeigte die Waage 76,2 Kilogramm an. Aber der Irrtum wurde aufgeklärt. Die Waage war verstellt. Und Arthur Abraham durfte zum Boxkampf antreten.

Robert Steglitz konnte seinen Weltmeistertitel nicht verteidigen. In der 12. Runde ging Robert Stieglitz kurz zu Boden. Und wurde vom Ringrichter angezählt. Der neue WBO-Weltmeister im Supermittelgewicht heißt nun wieder Arthur Abraham.

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Robert Stieglitz (links) und der Ringrichter (rechts) in der 12. Runde

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Der Kampf ging weiter

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Beide Sportler kämpften bis zum letzten Gong um den Titel

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Der neue WBO-Weltmeister mit dem Weltmeistergürtel

Empfohlene Webseite: http://www.boxing.pro/boxsport/box-regeln

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Auf den Straßen – in den Köpfen

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                        Barrierefreies Falkensee

 

Auf der Sitzung des Offenen Treffs am berichtete Frau Dörnenburg die Gleichstellungsbeauftragte der Stadt Falkensee, über den Stand der Gründung des Beirats für die Teilhabe für Menschen mit Behinderungen. Die Koalitionäre von SPD und CDU haben sich auf eine Fassung geeinigt. Ziel ist es, dass die Beiratssatzung in der Märzsitzung der SVV beschlossen wird. Die Beiratssatzung wird auch in „Leichter Sprache“ zur Verfügung stehen.

Der zukünftige Beirat ist eine Initiative des Offenen Treffs zur Behindertenrechtskonvention (BRK) in Falkensee und der Gleichstellungs- und Integrationsbeauftragen. Jeder Mensch hat ein Recht auf „Inklusion“. Also darauf ein gleichberechtigter Teil der Gesellschaft zu sein. So steht es auch in der Behindertenrechtskonvention der Vereinten Nationen. Diese gilt seit 2009 in Deutschland. Jedoch von der rechtlichen zur tatsächlichen Gleichstellung behinderter Menschen ist es noch ein langer Weg. „Dieser wird aber nur kürzer, wenn wir losgehen.“, beschreiben aktive Interessierte das Ziel. Ein barrierefreies Falkensee. Eine Stadt in welcher Menschen mit und ohne Behinderung zusammenleben.

Der Offene Treff zur Behindertenrechtskonvention in Falkensee wurde Anfang 2012 gegründet. Jeden 3. Donnerstag im Monat treffen sich Menschen mit und ohne Behinderung. Das ASB-Mehrgenerationenhaus in der Ruppiner Straße 15, Falkensee steht dann ganz im Zeichen „Nichts über uns, ohne uns“.

Der Offene Treff ist unter der Rufnummer 03322 281-119 oder via E-Mail: gleichstellung@falkensee.de zu erreichen.

Alle sind „Inklusive“

Warum Leichte Sprache?

Leichte Sprache ist wichtig für Menschen mit Lern-Schwierigkeiten.
Aber Leichte Sprache ist auch gut für viele andere Menschen.

Zum Beispiel:
● Menschen, die nicht so gut lesen können.
● Menschen, die nicht so gut Deutsch können.
● Junge Menschen und ältere Menschen.

Alle Menschen können Leichte Sprache besser verstehen.

Jeder Mensch ist anders. Und alle gehören dazu.

Eine Gesellschaft für alle Menschen!

In Deutschland gibt es viele unterschiedliche Menschen.
Jeder Mensch ist anders.
Und jeder Mensch ist wichtig.
Alle Menschen gehören zu Deutschland dazu.

Die Gesellschaft sind alle Menschen in Deutschland.

Inklusive Gesellschaft heißt:

● Alle Menschen gehören dazu.
● Alle Menschen haben die gleichen Rechte.
● Alle Menschen können selbst bestimmen, wie sie leben wollen.
● Alle Menschen können überall mit machen.
● Es gibt keine Hindernisse und Barrieren.
● Kein Mensch wird schlecht behandelt.

Foto: © Reinhild Kassing

Natur

Natur – welch ein virtuoser Malersmann

Verziert den Himmel mit dem prächtigsten Dekor

Hier ein Klecks und da ein Tupfer

So eben für das Feine –

Kommt sie mit sich ins Reine

Dabei singt sie ihr eigenes Lied

 Lässt sich nicht bezirzen

Erwartet weder Fußfall noch Scharwenzelei

Niemandem Untertan ist sie kein Einerlei

Kennt keinen hündischen Gehorsam

Präsentiert nicht immer nur das Gelbe

Kannst ihr sagen – dass es dir missfällt

Unfügsam bleibt sie die Selbe

Auf der unbeugsamen Welt!

Februar

Das Meer bäumt sich auf am Horizont

Der Wind bringt Hagel, Schnee und Regenfront

Die Wolken wollen sich nicht formieren

Keine Blüte, kein Blatt will den Baum

noch zieren

Die Berge liegen da in mattem Weiß

Das Grün der Oliven-Haine säuselt leis

Der Äther so eisig und bitterkalt

Jeder Ruf, jedes Flehen nach Wärme

verhallt